Kobolde (also ein alter Begriff für Hausgeister) waren im Mittelalter die Namensgeber für ein besonders Metall: dem Kobalt.
Dieses Metall galt damals unter Bergleuten als verhext und wurde daher mit dem Spottnamen „Kobolderz“ belegt. Grund war die damalige Verwechslung mit Silber- und Kupfererzen – nur dass dieses (Kobalt) nicht verarbeiten werden konnte; beim Erhitzen stank es intensiv (durch den Arsengehalt im Erz).
Später entdeckte man zahlreiche Eigenschaften – so wurde (und wird) Kobalt zum Färben von Glas und Keramik verwendet (da diese Farbe hitzebeständig ist). Das Ergebnis sind die berühmten kobaltblauen Gegenstände – und so wurde aus dem verspotteten Metall ein Königsmetall.
Heutzutage gilt Kobalt als seltenes Element und wird an diversen Stellen benötigt – beispielsweise zur Herstellung von Legierungen.
Dieses Foto zeigt Kobalt in der reinsten Form (99,9%) – als Größenvergleich dient ein Kobaltwürfel mit der Kantenlänge von 1 cm.
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Bild: free art license, commons.wikimedia.org, Alchemist-hp
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kobalt_electrolytic_and_1cm3_cube.jpg